Marokko-Marrakech, Morocco

Marokko: All In

Noch Plätze frei

Geheimtipps aus 40 Jahren Marokkoerfahrung und die Liebe zum Land sind die wichtigsten Ingredienzien dieser Reise, die mit den “Nomade-auf-Zeit Mobilen” durchgeführt wird: Atlantikküste, Marrakech, Antiatlas, Wüste, Straße der Kasbahs……gespickt mit Wanderungen, vielen Begegnungen mit Freunden und kulturellen Highlights Marokkos, luxuriöse sowie originelle Quartiere und ihre regionalen Spezialitäten.

€ 3.890,00
max. 9 Teilnehmer
Preis inkl. Flug, Transfers, Eintritte, Unterkunft und Verpflegung
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Ablauf

11.4.
Flug von Wien nach Marrakech, Transfer zum Hotel Maison Tresor mitten in der faszinierenden Altstadt von Marrakech. Festliches Abendessen in einem Palais
12.4.
Sightseeing Marrakech. Wir beginnen mit dem Majorelle Garten. Vor 100 Jahren vom französischen Maler Jaques Majorelle angelegt und später von Yves Saint Laurent übernommen, verzaubert er mit seinen Farben und Pflanzensammlungen. Direkt daneben lädt uns das neu eröffnete Museum Yves Saint Laurent ein, einen Blick auf das Schaffen des großen Designers zu werfen. Am Nachmittag flanieren wir durch die Souks zum “Jardin Secret” und verbringen den Abend am Platz der Gaukler.
13.4.
Am Morgen besuchen wir den Bahiapalast, eines der schönsten Beispiele einer königlichen Residenz in Marrakech und die Sadiergräber - vergessene Mausoleen einer Herscherdynastie, die erst in den 1960iger Jahren wiederentdeckt wurden. Ein kleines einzigartiges Beispiel der Hochblüte arabischer Baukunst. André Hellers Paradiesgarten “Anima” am Beginn des Ourikatales, 30 km südlich von Marrakech, ist internationaler Anzieheungspunkt und Oase zuglelich. In 8-jähriger Bauzeit hat der Universalkünstler einen Ort geschaffen, der mit exotischer Pflanzenvielfalt und sinnlichem Kunstgenuß besticht. Am Nachmittag fahren wir Richtung Hoher Atlas, um mit der Ecolodge Ouirgane einen idealen Ausgangspunkt für unsere Weiterreise über den Tizi N Test zu beziehen.
14.4.
Tin Malln ist die älteste Moschee Marokkos, sie wurde im 12. Jhdt. erbaut und war Ausgangspunkt des Siegeszuges der Almohaden. Nach der Besichtigung dieses Baujuwels erklimmen unsere Autos den 2093m hohen Pass TiziNTest, welcher ein spektakulärer Übergang des Hohen Atlas ist und uns in das Soustal mit seinen Zitrusplantagen und Gemüsefeldern führt. Kurz vor Taroudannt erreichen wir das luxuriöse Anwesen des französischen Rosenzüchters Henri Delbard. Wir werden hier 2x übernachten und die weitläufigen Gartenanlagen mit Pool und Gasträumen genießen.
15.4.
Ausflug nach Taroudannt, welches als “Klein” Marrakech bezeichnet wird. 8km Stadtmauer, Berbermärkte und sogar ein Gauklerplatz erinnern an die große Schwester.
16.4.
Etwas südlich von Agadir erreichen wir die Atlantikküste. Hier im Nationalpark Sous Massa lebt die größte Brutkolonie der Waldrappe. Diese Vögel galten als ausgestorben, aber einige Exemplare haben hier überlebt. Der Nationalpark wurde zu ihrem Schutz gegründet, heute gibt es wieder ca. 70 Exemplare und diese Population wächst. Mit etwas Glück und den scharfen Augen des Vogelkundlers Lahcen können wir sie entdecken. Übernachtung im Hotel La Dune am Rande des Nationalparks.
17.4.
Auf der Weiterfahrt entlang der Küste Richtung Sidi Ifni sehen wir atemberaubende Steilküsten und haben eine weitere Chance die Waldrappe zu sehen. Unser Ziel ist “Fort Bou Jerif”, ein legendärer Treffpunkt für Afrikareisende auf dem Sprung nach Westafrika.
18.4.
Plage Blanche, ein endloser Sandstrand, wo wir vielleicht Flamingos beobachten können. Am Abend finden wir uns wieder im Fort Bou Jerif ein.
19.4.
Unsere heutige Fahrt führt uns an den Südrand des Antiatlas nach Amtoudi mit seinen beeindruckenden Speicherburgen. Für 2 Nächte beziehen wir Quartier im Maison Boulboul. Boulboul ist ein amselgroßer Vogel (die Nachtigal des Südens).
20.4.
Halbstündiger Aufstieg zur Speicherburg Id Aissa, sie gilt als die größte und besterhaltene Speicherburg Marokkos. Nach der Besichtigung wandern wir über das Hochplateau zu einer weiteren Burg namens Agadir Aglaoui, welche wie ein Adlerhorst über der Oase drohnt. Unsere Wanderung führt weiter bis zum Ende der Schlucht, wo zahlreiche Wasserbecken (Gueltas) sogar zum Baden einladen.
21.4.
Tafraoute – der Hauptort des Antiatlas ist unser heutiges Ziel. Erst über Pisten und später über schmale Straßen erreichen wir die bemalten Felsen. Eine Granitfelslandschaft wurde vom belgischen Maler Jean Vérame mit 20000kg Farbe bemalt. Tafraoute liegt in einem riesigen Felskessel, welche zu den schönsten Landschaften Marokkos zählt. Arganöl wird hier von Frauen in Handarbeit hergestellt und ist als Speise-und Kosmetiköl inzwischen sehr begehrt. Im Hotel “Arganie de Ameln” bekommen wir das traditionelle Hochzeitsessen der Region: Hendl in Erdnußsauce.
22.4.
Wir bleiben noch einen Tag in Tafraoute, um den höchsten Berg des Antiatlas (2359m) zu besteigen.
23.4.
Die Reise geht weiter nach Tata, durch wilde Berglandschaften mit romantischen Oasen und urigen Dörfern. Übernachtung im Hotel.
24.4.
Nach 150km Asphaltstraße erreichen wir Foum Zguid, hier zweigen wir auf die Piste zum sagenhaften Lac Iriqi ab und erreichen die Dünen des Erg Chegaga. In den Berberzelten eines Wüstencamps bleiben wir 2 Nächte.
25.4.
Ganztägige Wanderung mit Kamelen in den Dünen des Erg Chegaga.
26.4.
Es ist Zeit, den Rückweg nach Norden anzutreten. Er führt uns abermals nach Foum Zguid und weiter nach Tazenaght, wo uns Sidi Mohammed mit einem herrlichen Couscous erwartet. Am Nachmittag können wir einige Häuser besuchen, wo Kelims gewebt werden. danach gehts weiter nach Ait Ben Haddou, dem berühmten Lehmburgendorf, das für viele Filme als Kulisse gedient hat-Ben Hur, Gladiator, Die Mumie….ganz in der Nähe von Ait Ben Haddou erwarten uns Colette und Michel. Sie stammen aus Südfrankreich und haben die Kasbah Tamdaght dem Verfallsprozess entrissen und liebevoll restauriert. Auch hier bleiben wir für 3 Nächte.
27.4.
Ausflug nach Amassine: wir sind exklusive Gäste im Teppichdorf des steirischen Teppichforschers Wilfried Stanzer. Sein Projekt Ait Khozema, an dem praktisch das ganze Dorf partizipiert, erzeugt Berberteppiche wie vor 200 Jahren. Eine endemsiche Schafrasse (das Sirouaschaf) mit seiner wunderbaren Wolle bietet die Grundlage für diese Preziosen der Handwerkskunst. Die Wolle wird gekämmt, von Hand gesponnen, mit Pflanzenfarben gefärbt und nach überlieferten Motiven zu modernen Teppichen geknüpft. Einen Tag erleben wir den gesamten workflow. Die Safranernte ist ein weiteres Highlight dieses Tages.
28.4.
Zum Sonnenaufgang besichtigen wir Ait Ben Haddou. Nach dem Frühstück gibt es eine geführte Wanderung zu kleinen Dörfern. Wir lassen die Reise bei einem wunderbaren Abendessen ausklingen.
29.4.
Von Tamdaght über den Hohen Atlas gehts direkt zum Flughafen von Marrakech. Abflug nach Wien
30.4.
Marrakech, Abflug nach Wien
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